06.07.2009 - 07.07.2009 - Arztbesuche

07.07.2009 - ArztbesucheUm uns nervlich für die Arztbesuche abzuhärten, gingen wir am Morgen erst einmal zum neu eröffneten Sushistand der Stadt. Die Rollen waren ok, aber ziemlich klein und teuer. Danach hieß es Zehe abhacken lassen! Nein, nicht ganz so schlimm. Die Ärztin unternahm einen kleinen chirugischen Eingriff an der Zehe unter örtlicher Betäubung, verbannt sie und bestellte Maria für morgen zur Nachuntersuchung. Danach ging es gleich auf zum Drogenkauf in die Apotheke, wo sich Maria mit Schmerzmittel eindeckte. Die Zeit bis zum Zahnarzt vertrieben wir in der Bibliothek und bald darauf konnte Maria wieder mit ganzen Gebiß lächeln. Den Tag ließen wir wieder am Strand beim Sonnenuntergang ausklingen.

Am Morgen ging es gleich zum Strand, wo Stefanie joggen ging und Maria es sich in einem schattigen Plätzchen gemütlich machte. Danach ging es zur Nachuntersuchung für Marias Zehe, wo alles gut aussah. Den Rest des Tages verbrachten wir wieder in der Bibo und am Strand.

04.07.2009 - 05.07.2009 - Galopprennen in Broome

05.07.2009 - Galopprennen in BroomeAm Morgen ging es zum Strand, wo wir uns mit Chiara trafen und alle Erlebnisse seit unserem letzten Treffen ausführlich besprachen. Gegen Mittag standen dann die Galopprennen auf der städtischen Rennbahn an! Wir putzen uns ein wenig heraus und bewaffneten uns mit unseren Kameras. Die Sonne schien wunderbar (in unseren Rücken) und die Rennen waren einfach nur klasse.
Am Abend trafen wir uns wieder mit Chiara und quatschten bis spät in die Nacht hinein. Dort gesellte sich auch noch ein Inder zu uns, bei dem sich herausstellte, dass er dort hinfährt, wo Chiara erst gearbeitet hatte. Er lud uns noch auf einen Drink ein und so verquatschten wir die restliche Nacht.

Den Sonntag verbrachten wir recht gemütlich am Strand, wo wir uns ausruhten und Sonne, Strand und Meer genossen. Am späteren Nachmittag ließen wir uns es natürlich nicht nehmen allen wieder mit unsere Kameras zu leibe zu rücken. Man hat ja nicht so bald wieder die Gelegenheit, die Sonne im Meer versinken zu sehen.

02.07.2009 - 03.07.2009 - Strand, Kamele, Meer

03.07.2009 - Strand, Kamele, MeerAm Vormittag schauten wir uns noch ein nweig in der Stadt um und statteten der Bibliothek noch einen Besuch ab. Danach ging es an den Strand, wo sich Stefanie in die Fluten warf und mit dem Bord versuchte sich von den Wellen mitreisen zu lassen, wobei das Bord leider brach... Zum Sonenuntergang begaben wir uns natürlich wieder zu den obligatorischen Kamelplatz ;)

Heute kam es Schlag auf Schlag. Erst einmal gestand Maria, dass sie nach dem Aufstehen ihre Zehe nicht mehr spürte und ab ging es zum Medizincenter. Dort holten wir einen Termin für den Nachmittag. Kaum das wir wieder im Auto waren und Maria an ihren Chips knapperte, verlor sie gleich noch ein Stück ihres Vorderzahnes (alte Füllung)... also suchten wir gleich den Zahnarzt auf, der uns aber auf Montag vertröstete... so entschieden wir uns noch ein wenig länger in Broome zu bleiben. Später ging es dann erstmal zur Begutachtung der Zehe und die Ärztin legte auf Montag den nächsten Termin, wo ihr zu Leibe gerückt werden sollte. Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand, wo wir erfuhren, dass Chiara (Italierin von Mangofabrik) hier in Broome ist. Da machten wir auch gleich ein Treffen für morgen aus ;)

30.06.2009 - 01.07.2009 - Endlich in Broome!

01.07.2009 - Endlich in Broome!Nach über 250km kamen wir endlich im schönen Broome an, der letzten Stadt an der Westküste (für uns ;) ). Im Infocenter holten wir uns erst einmal alle Informationen, die leider etwas kläglich waren, so viel scheint es hier wohl nicht zu geben. Wir machten eine kleine Rundfahrt in der Stadt und besuchten die hiesigen Kaufhäuser und danach ging es in die Bibliothek, wo wir im Internet nach Jobs suchten und leider nichts fanden... Am Nachmittag gingen wir zum Cable Beach (Strand) und fotografierten dort bei Sonnenuntergang Kamelkaravanen beladen mit Touris.

Früh sprangen wir aus dem Auto und fuhren in das städtische Chinatown. Dies entpuppte sich aber als herbe Enttäuschung, da das einzige chinesische das Eingangstor war... drin gab es Tourisouvenirs und eine Fotogallerie... Also gingen wir zur nächsten Attraktion: dem Friedhof! Ja, genau so. Es gab hier einen chinesischen und japanischen Friedhof, die recht eintönig waren... Warum so viele Asiaten? Die Stadt Broome hatte ein reiches Vorkommen an perlenproduzierenden Muscheln und sehr viele Asiaten ließen sich hier nieder, um diesen gefährlich Job nach zu gehen. Viele fanden des Tod aufgrund von Luftmangel oder Haien. Broome ist immer noch einer der führenden Perlenproduzenten der Welt, aber mittlerweile ist es nicht mehr so gefährlich ;)
Anschließend fuhren wir zum Gantheaume Point und genoßen die Aussicht von roten Steinen und blauen Meer. Danach ging es wieder zum Strand, wo wir uns wieder auf Kameljagd begaben.

27.06.2009 - 29.06.2009 - Weiterfahrt mit Acht im Rad

29.06.2009 - Weiterfahrt mit Acht im RadAm nächsten Morgen ging es weiter mit der Fahrerei. Wir kamen an Karratha vorbei, wo wir kurz halt machten, um uns mit Lebensmitteln einzudecken. Wir schafften über 500km an diesen Tag.

Heute kamen wir in Port Hedland an und unsere Auto machte uns mal wieder Sorgen... man hatte das Gefühl, als hätte ein Reifen eine Acht... da leider Sonntag war, hatte kein Mechaniker offen. So vertrötelten wir unsere Zeit in zwei verschiedenen Kaufhäusern und parkten danach am Hafen, wo wir rießige Frachtschiffe beobachten konnten. Desweiteren blühte die Stadt mit schönen Winterblumen, die natürlich festgehalten werden mussten.

Am nächsten Morgen ging es gleich zum nächsten Mechaniker, der uns mitteilte, dass unser rechter Vorderreifen , wie ein Ei aussieht und wir ein neues bräuchten. Leider hatte er nicht den Reifen den wir bräuchten (altes Auto eben) und schickte uns zu jemand anderen. So fuhren wir in einen anderen Stadtteil nur um gleich an den nächsten weiter geleitet zu werden. Aber bei ihm wurden wir dann fündig und man brachte den neuen Reifen gleich an.
So konnten wir endlich weiter in Richtung Broome fahren, womit wir auch den Rest des Tages verbrachten.

26.06.2009 - Tauchen im Ningalooriff

Tauchen im NingalooriffFreudig hüpften wir aus dem Bett, den heute sollte unsere beiden Tauchgänge stattfinden, die uns zu fortgeschrittenen Tauchern machen sollte! Im Tauchshop wurden die nötige Ausrüstung zusammen gesucht und in den Anhänger des Buses verstaut. Dann ging es mit unserem Trupp auf zum Boot. Wir fuhren bis zur Westküste nah an den Cape Range Park heran und machten uns gleich mit ran, unsere Ausrüstung auf ein kleines Boot zu tragen, welches dann zu unseren Boot nach draußen fuhr. Danach wurden wir an Bord gefahren und machten usn auf unseren Weg zu unserem ersten Tauchstop. Auf dem Weg dort hin, konnten wir an der Oberfläche eine Seekuh kurz auftauchen sehen! Kaum das wir vor Anker lagen, begann unsere Miesere... wir wurden beide extrem Seekrank... wir durften beide als erstes ins Meer springen und da ging es uns auch gleich besser. Unser erster Tauchgang war die Tiefenprüfung für Maria und Stefanie machte einen Test auf Fischidentifikation. Klingt alles schlimmer als es ist. Wir tauchten langsam an der Ankerkette herunter und schwammen noch weiter in die Tiefe bis wir auf 34,5m unten waren! Dort absolvierte Maria ein paar Gehirnübungen und das war es auch schon. Nun kam der schöne Teil und zwar Fische aufstöbern. Die ließen sich natürlich nicht lange auf sich warten und schwammen rege und munter um die vielen Korallen umher. Stefanie malte auf einer Plastekarte die Umrisse von einge Fischen auf und schrieb ihre Merkmale auf, um sie dann später anhand eines Buches identifizieren zu können.
Wieder an Bord kam die Überlkeit, die aber ein wenig gemässigt wurde, da wir zu einen anderen Spot fuhren. Dort sprangen wir gleich ins Wasser und begannen unseren zweiten Tauchgang, der uns in Navigation prüfen sollte. Wir schwammen eine bestimmte Strecke ab und zählten unsere Floßenbewegungen und stoppten die Zeit, damit wir ein Gefühl dafür bekommen, wie schnell wir uns fortbewegen. Dann schwammen wir noch mit unserem Kompass eine grade Linie, wie auch ein Viereck, wobei wir beide immer am richtigen Punkt rauskamen ;) Danach hieß es wieder relaxen und die Umgebung erkunden. Die Fischwelt war der im Great Barrier Reef (Riff) sehr ähnlich, nur das Wasser war aufgrund der starken Strömung nicht so klar. Zurück auf dem Boot ging es schnell wieder ans Land, wobei man uns als erstes vom Boot brachte ;) Zurück im Shop suchte Stefanie die Namen ihrer gemalten Fische heraus und wir füllten beide noch Papierkram aus. Somit sind wir nun offiziell Advanced Divers (Fortgeschrittene Taucher)! Es war ein tolles Erlebnis mal wieder unter Wasser sein zu können. Ach, wenn man viel Geld hätte, würde man das gerne öffters tun...
Den Rest des Nachmittags verbrachten wir im Internet des Tauchshops, der aber so langsam war, dass wir bis zum Landenschluß blieben, damit Stefanie wenigsten das Tagebuch hochladen konnte. Danach buchten wir noch eine Nacht im Hostel, da wir doch beide recht fertig waren und es schon dunkelte.

25.06.2009 - Cape Rage Nationalpark

Cape Rage NationalparkWieder schliefen wir in den Tag hinein, so ein Bett ist doch was wunderbares und wollten dann eigentlich in den nahe gelegenen Nationalparks fahren, aber wir mussten erst über eine Stunde auf den Hausmeister warten, da unser Zimmer nicht mehr abschließbar war... Als dann unsere Wertsachen wieder hinter Schloss und Riegel waren, machten wir uns auf.
Im Cape Range Nationapark angekommen, parkten wir an der Turquoise Bucht und gingen dort schnorcheln. Das Wasser war recht kühl und so hielt man es nicht sehr lange aus. Aber es gab jede Menge zu endecken. Die Korallen waren recht nah an der Wasseroberfläche und somit auch die Fische - die Jagd war eröffnet! Nein, keine Bange, wir haben keinen gefangen, wir sind ihnen nur hinterher geschwommen und haben sie beäugt ;) Auch wenn es kalt war, es war schön mal wieder im Meer sein zu können!
Als wir genug hatten, fuhren wir zum Yardie Gorge (Schlucht), wo es einen netten Wanderweg gab. Entlang dessen hatte man immer einen schönen Blick in die Schlucht und den darin fließenden Fluß, der im übrigen nie austrocknet (etwas besonderes hier in Australien!). Auf unserem Weg entlang der Schlucht trafen wir viele süsse kleine Wallibie (kleine Kangarus), die zu unserer Freude nicht gleich das Weite suchten. Auf Hin- wie auch auf der Rückfahrt schlürfte ein kleiner Echinad (sieht aus wie ein Igel nur mit längeren und dickeren Stacheln) über die Strasse, wobei letzterer von einem Mann mit einer Schwimmfloße von der Strasse geschubst werden musste, weil er partu nicht weiter gehen wollte. Somit haben wir ein weiteres australisches Tier in der Wildnis sehen können!

24.06.2009 - 24.06.2009 - Exmouth

24.06.2009 - ExmouthDen nächsten Tag ließe wir ruhig angehen und schliefen erstmal aus ;) Als wir dann endlich aus den Federn kamen, gingen wir noch einmal zum Tauchshop, um zu erfahren, ob es am Donnerstag klappt. Leider waren nicht genügend Leute zusammengekommen und so verschoben wir den Tauchgang um einen Tag. Na ja, dann eben erst am Freitag ;)
Danach fuhren wir an der Küste entlang un besuchten einen Strand. Viel gab es da nicht zu sehen und so fuhren wir weiter bis zum Vlaming Head Leuchtturm. Von seinem Standpunkt aus hatte man einen schönen Überblick über das umliegendes Land bis hin zum Meer.
Weiter ging es dann zum Mildura Wrack, einem alten Schiff, dass hier auf Grund gelaufen war und nun langsam aber sicher im Meer verrostet. Es war leider noch weit draußen im Meer, auch wenn man es zu Fuß erreicht hätte. Aber das Meer roch doch recht unangenehm und so schauten wir es uns vom Strand aus an ;)
Zurück im Hostel unterhielten wir uns mit einer Deutschen die gerade ihren Taucherschein bei dem selben Verein machte, mit denen wir bald Tauchen gehen würden. Sie meinte, dass sie alle unglaublich nett wären und das man Unterwasser viel entdecken könnte! Süsse Vorfreude!

23.06.2009 - Eine Absage

Eine AbsageFrüh hieß es aus den Federn sein und alles schnell wieder im Auto verstauen, was man so mit ins Hostel genommen hatte. Der Tag begrüßte uns leider mit einem Wolkenmeer und das wurde uns dann auch zum Verhängnis... kaum hatte der Laden, wo wir unsere Walhaitour gebucht hatten, offen, wurden uns auch gleich ein Dämpfer versetzt: Die Tour ist abgesagt... Man erklärte uns, dass aufgrund der Bewölkung die Walhaie kaum im Meer ausmachbar sind und sie deshalb nicht rausfahren. Sie boten uns an, auf eine andere Tour umzusteigen, aber das war usn einfach zu kurzfristig. Wir bekamen uns Geld wieder und machten uns auf nach Exmouth.
In Exmouth erkundigten wir uns im Informationscenter nach den angebotenen Touren und bekamen ganz große Augen bei einer Tauchanzeige. Nachdem alles durchgeplättert war, machten wir uns auf zum Tauchshop und ließen uns die Angebote aufführen. Wir fragten auch, ob es möglich wäre unseren Fortgeschrittenen Tauchschein zu machen und das wäre kein Problem! So buchten wir uns für eine Halbtagstauchtour im Ningalooriff für Donnerstag ein.
Ein Hostel gab es auch gleich um die Ecke, so waren wir für den Rest des Tages gut versorgt.

21.06.2009 - 22.06.2009 - Coral Bay

22.06.2009 - Coral BayVerschlafen krochen wir aus unseren Schlafsäcken und machten uns auf den Weg nach Tom Price. Dort genehmigten wir uns erst einmal eine Dusche! Nach einer kleinen Rundfahrt in der kleinen Stadt fanden wir dann auch endlich die Tankstelle... von dort aus ging es dann weiter in Richtung Coral Bay! Wir fuhren den ganzen restlichen Tag und machten Halt für den Tag an einer 24h Raststelle, wo schon Unmengen von Wohnwagen sich für die Nacht positioniert hatten.

Am nächsten Tag hatten wir noch über 200km zu überwinden bis nach Coral Bay. Aber die Zeit verging recht schnell und bald waren wir auch in dem kleinen Därfchen angekommen. Wir erkundigten uns gleich im Informationscenter nach einer Haiwaltour und nach langem Überlegen buchten wir uns am nächsten Morgen für eine Ganztagstour ein. Danach besorgten wir uns ein Zimmer im einzigen Hostel und ließen es uns gut gehen. Im Hostel trafen wir dann auf ein deutsches Mädel, was uns unsere Haiwaltour gehörig vermieste. Sie meinte, dass die Haiwalsaison schon vorbei wäre und das sie einie kennt, die keine auf der Tour gesehen haben und erst recht nicht auf der angebotenene Ersatztour. Man hörte auch einige im Essenbereich darüber reden, dass sie froh seien eine andere Tour genommen zu haben... na das waren ja tolle Aussichten!
Am Abend traf Stefanie aber unseren Flugpiloten, der die Haiwale für die Tour per Flugzeug sucht und dann dem Boot bescheid gibt und er meinte, dass sie im letzten Monat nur zwei Tage hatten, wo er keine Haiwale entdecken konnte. Nun ja, dass gab uns ein bisschen mehr Hoffnung, aber erzählen können ja alle viel...

20.06.2009 - Karijini Nationalpark

Karijini NationalparkHeute kamen wir bei herrlichen Sonnenschein in einem der schönsten Nationalparks Australiens an. Der erste Weg führte uns in das Informationscenter, wo wir uns mit Karten ausrüsteten. Von dort aus brachen wir in den Dales Gorge auf. Dort gab es eine kleine Wanderung hinab in die Schlucht zu einem Wasserfall mit kleinem See. Dort war es recht idyllisch und so blieben wir ein Weile dort und genossen die Natur.
Als nächstes wanderten wir im Kalamina Gorge, wo der Fluß unglaubliche schön seine Umgebung wiederspiegelte.
Die nächsten Flußschluchten mussten wir etwas im Eiltempo durchnehmen, da die Fahrtstrecken zwischen ihnen recht groß waren und der Sonnenstand uns zu bedenken gab. Aber wir schafften alle Aussichtspunkte gerade so und fuhren (langsam) im Dunkeln aus dem Park heraus(natürlich war er auch kostenpflichtig).

18.06.2009 - 19.06.2009 - Schlichte Einöde

19.06.2009 - Schlichte EinödeIn Mt. Magnet gab es nichts weiter zu sehen, weil es eine Minenstadt war, die vom Abbau von Eisenerz lebt. So bogen wir auf den Great Norther Highway in Richtung Norden ein und fuhren und fuhren... Viel gab es nicht zu sehen, das Outback hatte uns wieder und auch hier in Westaustralien ist es nur eine Ebene, die mit flachen Gestrüpp bepflanzt ist... eben eine Einöde.
Wir frassen km um km und so erreichten wir am nächsten Tag Newman, wo wir uns ein wenig umschauten. In der Nähe gab es einen schönen Dam, den wir einen Besuch abstatteten. Danach fuhren wir weiter in Richtung Nationalpark, den wir morgen erreichen wollten.

16.06.2009 - 17.06.2009 - Wieder Geralton und dann auf ins Outback

17.06.2009 - Wieder Geralton und dann auf ins OutbackHeute kamen wir wieder in Geralton an. Dort erledigten wir unsere Einkäufe und statteten der Gedenkstätte für den HMAS Sydney II Kreuzer einen besuch ab. Dieser wurde im 2. Weltkrieg von einem deutschen Kriegschiff versenkt und ries an die 200 Besatzungsmitglieder in den Tod...
Danach begaben uns wieder in die Bibliothek. Leider ging dort das Internet nicht, aber so hatten wir wenigstens die Gelegenheit alle unsere Akkus wieder aufzuladen!

Am nächsten Tag besuchten wir unser Schwimmbad und genossen die heiße Dusche ;) Danach ging es auf in Richtung Outback. Wir fuhren über 300km bis Mt. Magnet und machten früh halt, da hier die Kangarus recht lebensmüde waren.

15.06.2009 - Hutt River Province

Hutt River ProvinceWir fuhren wieder nach Carnavon hinein und versuchten unser Glück mit der Harvesthotline. Leider teilte man uns mit das sehr viele Backpacker in Westaustralien seien und es momentan keine Arbeit gebe... vielleicht würdes es etwas in zwei Wochen geben, da die Ernten aufgrund einer Flut etwas hinterherhinken.
Bei diesen Aussichten entscheiden wir uns, umzukehren und wieder in Richtung Geralton zu fahren. Kurz vor der Stadt soll es ein eigenständiges Land geben. So hatten es jedenfalls die Engländer erzählt.
So fuhren wir fast den ganzen Tag wieder herunter und kamen am späteren Nachmittag nach vielen umhergefrage in der Hutt River Province an. Der Prinz des Landes empfing uns mit offenen Armen und führte uns herum. Man muss dazu sagen, dass sein kleines Land nur aus einer Farm besteht, aber ihr könnt es im Internet nachschauen, es ist ein unabhängiges und erkanntes Land. Wir bekamen sogar von ihm einen Ein- und Ausreisestempel in unseren Reisepass und das in seinem eigenen kleinen Regierungsgebäude, welches auch gleich die Post mit beherbergte. Er erzählte uns viele Anekdoten aus seinem Leben und zeigte uns kostbare Geschenke, die er von anderen Berühmtheiten (Könige oder Regierungleute) aus anderen Ländern bekommen hatte. Wir schauten uns etwas auf seiner Farm um, wo er auch noch eine eigene Kirche hatte. Das war doch ein recht lustiger Ausflug.

14.06.2009 - Carnavon

CarnavonAm Morgen fuhren wir in den Ort Carnavon ein, wo wir uns wieder mit Lebensmitteln eindeckten und uns ein wenig umschauten. Da es Sonntag war, gab es nicht viel zu sehen und auch die Harvesthotline vertöstet uns auf Morgen.
So fuhren wir weiter in Richtung Norden, wo es richtige Blowholes zu sehen geben sollte. Und wir wurden auch mit 5m wasserspritzenden Löchern belohnt. Dort trafen wir auch zwei Engländer wieder, die wir des öffteren auf unserer Fahrt seit Perth gesehen hatten und kamen mit ihnen ins Gespräch. Wir vergaßen dabei etwas die Zeit und auf einmal war der Tag rum ;)

13.06.2009 - Monkey Mia

Monkey MiaFrüh hüpften wir aus dem Bett, den heute hieß es wilde Delphine hautnah zu erleben. So fuhren wir in den Nationalpark Monkey Mia und blechten den 12 Dollar Eintritt. Wir stürmten mit unseren Kameras bewaffnet natürlich gleich zum Strand hinunter, wo sich schon einige Delphine versammelt hatten und die Parkranger Anektoden über die einzelnen Delphine erzählten. Die Fütterung war schnell heran und Stefanie bekam sogar die Gelegenheit einen der Delphine einen Fisch zu geben! Wir ließen uns es natürlich nicht nehmen zu der letzte Fütterung da zubleiben und schauten mit großen Augen ein zweites Mal zu und auch Maria bekam die Chance einen Delphin zu füttern.
Wir erkundeten den Rest des Strandes und rückten den zutraulichen Pelikanen zu leibe ;) Auch ein Emu stolzierte unbeeindruckt zwischen den Menschen entlang und pickte fröhlich herum.
Nach so viel Tiergeschehen war die Rückfahrt doch recht langweilig, aber dafür wurde es doch recht laut im Auto, da der kleine Tilly Killertail heute seinen 1. Geburtstag feierte.

12.06.2009 - Shark Bay

Shark BayNach einer langen Fahrt bogen wir endlich nach Shark Bay (Haibucht) ab und begaben uns gleich an die Erkundung derer. Der erste Stop führte uns zum Hamelin Pool, wo man Stomatoliten bestaunen konnte. Tja, nun sagt nur, ihr wisst nicht was das ist! Sauerei! ;) Wir haben das mal schnell vor Ort für euch nachgelesen ;) Bei denen handelt es sich um lebendes Steine bzw. diese Steine werden von Cyanobakterien gebaut. Sie überleben nur in äusserst salzhaltigen Gewässern, wo es auf der Welt nur noch wenige Plätze gibt.
Als nächstes besuchten wir Shell Beach (Muschelstrand) und glaubt es oder nicht, dieser bestand doch tatsächlich aus abermillionen von kleinen Muscheln! Das knirschte ganz schön unter den Schuhen ;)
Am Lookout von Eagle Bluff hätte man, wenn man im Sommer dagewesen wäre, Haie von oben beobachten können. Aber im Winter ist es ihnen hier zu kalt.
In dem kleinen Örtchen Denham buchten wir uns ins Hostel ein und genossen es mal wieder in einem richtigen Bett augestreckt (!) zu schlafen.

11.06.2009 - Kalbarri Nationalpark

Kalbarri NationalparkAuf unseren Weg entang des Küstenhighways kamen wir in eine kleines Örtchen namens Northhampton, wo wir einen Zwischenstop einlegten und uns die Kirche anschauten. Leider platze der Regen wieder auf uns hernieder und so flüchteten wir uns ins Auto und fuhren davon.
Eine rechte Lichtung war leider nicht absehbar und so fuhren wir mit Nieselregen in den Kalbarri Nationalpark ein. Als erstes schauten wir uns einen Aussichtspunkt namens Hawks Head an, eine hochaufragende Felsschlucht in der der Murchison Fluß eingebetet ist. Der Name Falkenkopf stammt von der Form eines überstehenden Felsen an der Schlucht her.
Einige Kilometer weiter erreichten wir das kleine Örtchen Kalbarri am Meer und dort begann die Great Ocean Road der Westküste. Wir würden sie eher als Small (Klein) bezeichnen, da es nicht wirklich ein Vergleich zur echten Great Ocean Road ist. Aber es gab dennoch interessante Felsformationen im und am Meer zu sehen und so verbrachten wir den Rest des Tages mit der Erkundung derer.

09.06.2009 - Geralton

GeraltonWieder kamen wir nur schwer aus den Federn, aber schon besser als gestern ;) Nicht dass das Auto sonderlich bequem sei, besondera da wir nun wieder auf Beifahrersitz und Rückbank schlafen, da wir geug davon haben, dass uns ständig die Luftmatztrazen kaputt gehen...
Wir fuhren nach Lurien Bay rein, aber fanden nichts interessantes, wie auch auf den weiteren Weg entlnag der Küste bis wir wieder auf dem großen Highway gelangten. Dieser führte uns zu einem kleine Städtchen mit einer schönen Bucht, die den Namen Turquoise Bay (Türkise Bucht) trug. Genauso sah auch das Wasser am Strand aus. Wir müssen sagen, dass die Strände hier echt ein Wucht sind und wäre es nicht so kalt würden wir so gerne uns in die Wellen stürtzen... vielleicht wenn wir etwas mehr im Norden sind...
Die nächstgrössere Stadt war Geralton, wo wir auch den Rest des Tages verbrachten. Nach ein wenig Lebensmittelshopping und des ewigen Suchens nach dem Infocenter (Austrlaier haben es nicht so mit Schildern...), schauten wir uns die wunderschöne St. Francis Xaviers Kathedrale an und ließen unsere Kameras heiß laufen ;)
Am Abend ging es dann ins Kino zu "Eine Nacht im Museum 2". Einem lustigen Film in dem alle Austellungsstücke im Museum zu Leben erwecken (natürlich nur bei Nacht) und natürlich muss einer davon die Weltherrschaft anstreben ;) Sehr lustig, so wie der erste Teil, en wir in Perth auf dem Laptop angeschaut hatten.

Ps.: Noch ein kleine Anhang: Stefanie möchte ihren Papa ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren und entschuligt sich, dass es mit dem Anruf nicht so recht geklappt hat. In dem Sinne: Alles Gute lieber Papa!
Zusatz zu Geralton
10.06.2009 -

Heute schüttete es wie aus Kübeln! Die Strassen in der Stadt waren halb überflutet und teilweise gab es kein durchkommen. Die Dusche in der Schwimmhalle wurde auf dem Weg zurück zum Auto fast nichtig. Da hätte man sich auch einfach draussen hinstellen können... Wir hofften auf baldige Lichtung an der Wetterfront und verzogen uns deshalb in die Bibliothek. Es half aber nix und so wollten wir im Regensturm losfahren, aber dann fing es an in Bana reinzutropfen... Wir suchten einen Mechaniker auf, der für uns Schrotthändler anrief und nach einen gebrauchten Gummi für die Tür fragte. Es ist nicht so, dass es keine gab, aber keiner war willens den Gummi bei den Mistwetter rauszumachen...super! Den Rest des Tages verbrachten wir mit etwas Fahrerei.

08.06.2009 - Pinnacle Desert

Pinnacle DesertDa wir scheinbar so übermüdet waren, überhörten wir irgendwie unseren Wecker und schliefen doch glatt bis halb 10 Uhr ;) Passiert :) Nachdem alles im Auto umgestapelt war, ging es auf zum Nambung National Park zu der Pinnacle Desert (Wüste). Wir mussten zwar 10 Dollar Eintritt bezahlen (Sauerei), aber irgendwie scheint das hier in Western Australia gang und gebe zu sein, dass man für den Besuch eines Nationalparkes Bares vorlegen muss...
Aber wir müssen sagen, dass es sich doch gelohnt hat. Die einzigartige Ansicht von den Pinnacles, Steinsäulen die aus dem Sand zu wachsen scheinen, war doch sehr beeindruckend anzusehen. Es gab eine schöne Wanderung zwischen den Säulen hindurch und es wurde doch recht warm mit der bruzelnden Sonne über uns. Wir drehten auch eine lustige Bilderabfolge mit Tilly (Killertail), unseren kleinen Wollschnabeltier, die ihr bald via Link bestaunen dürft ;)
Auf unseren weiteren Weg durch den Nationalpark entdeckten wir noch einen schönen mit wunderbaren blauen Wasser.
Unser nächster Stop war ein kleines Örtchen namens Cervantes an der Küste. Am dortigen Strand schauten wir uns den schönen Sonnenuntergang an und fuhren danach in Richtung Lurien Bay weiter. Wir machten auf einem Aussichtpunkt halt für die Nacht und erlebten wir ein unglaublich gelber Mond aufging.